Senil – Beginn einer Senilität und deren Folgen

Alzheimer-DemenzIm Alltag, gerade unter jüngeren Leuten fällt das Wort senil sehr leicht. Doch so leichtfertig sollte man ab einem gewissen Alter mit dem Begriff der Senilität nicht umgehen. Oft beginnt es im Alter, doch auch jüngere Menschen können davon erfasst werden. Bei der Senilität handelt es sich um einen Zustand der Demenz. Dabei können unterschiedliche körperliche Funktionen mit zunehmender Zeit immer eingeschränkter werden. Hiervon betroffen ist in der Regel meistens die Gehirnleistung. Nach und nach verliert der Betroffene bei der Demenz seine Persönlichkeit, Erinnerungen können fast gänzlich verloren gehen oder verwässern sich. So betroffene Menschen bemerken die Erkrankung in den Anfängen oft noch selbst, wehren sich aber gegen den Befund. In der Folge mit dem weiteren Voranschreiten zerfallen auch viele soziale Bindungen, eine Vereinsamung durch die Senilität droht.

Senil – Gefühle sterben ab!

Im Verlauf einer Demenz Erkrankung gehen nicht nur Erinnerungen verloren, sondern oft auch die emotionalen Fähigkeiten und somit das letzte Bindeglied zu dem persönlichen Umfeld. Dabei kann die Senilität ganz harmlos anfangen. Oft sind es nur kleine unbemerkte Ausläufer. Man vergisst Namen und Daten. Doch mit zunehmendem Krankheitsverlauf werden diese immer öfters und auffälliger. Vor allem für das nähere Umfeld. Während der Betroffene seine Senilität oft zunächst gar nicht wahr haben will. Erstaunlicherweise ist in vielen Fällen zunächst nur das Kurzzeitgedächtnis betroffen, während man sich an Vorgänge und Geschehnisse aus der Vergangenheit klar erinnern kann. Leider kann trotz der modernen Medizin heute nicht jeder Mensch, der an einer Form der Demenz leidet, wirklich effizient behandelt werden.

Früherkennung von Demenz

Unterschieden werden zwei Demenzarten

  • Präsenile Demenz (Erkrankung vor dem 65. Lebensjahr)
  • Senile Demenz (Erkrankung nach dem 65. Lebensjahr)

Eine Früherkennung ist recht schwierig. Zu einem kann man nicht sofort beim Entfallen von Informationen, wie etwa das Vergessen eines Namens oder eines Termines, auf eine vorliegende Senilität schließen, zum anderen ist das Thema noch viel zu komplex. Auch der eigentliche Grund der Erkrankung ist nicht eindeutig geklärt. Zwar bestehen zahlreiche Theorien, warum Menschen im Laufe des Lebens senil werden, doch einen Schutz oder eine vorbeugende Maßnahme besteht nicht. Fakt ist, dass die Nervenzellen gestört sind und diese sich im Laufe der Zeit immer weiter ausbreitet. Eine Früherkennung der Demenz ist vor allem wichtig, um den Betroffenen so schnell wie nur möglich Hilfe durch eine Demenz Therapie zu gewähren.

Jahre gehen vor der Erkennung verloren

In der Regel gehen bereits bei der Erkennung und Diagnose zahlreiche Jahre voraus, indem es zu unbemerkten Veränderungen in der Gehirnstruktur gekommen ist. Dabei steht das Abnehmen der geistigen Fähigkeiten bei der Demenz im Vordergrund. Wie gesagt, das Vorstadium in der Senilität beginnt oft mit dem einfachen Vergessen kleinerer Daten. Tritt dieses bei älteren Menschen auf, muss das nicht zwangsläufig auf eine Erkrankung hindeuten. Denn auch jüngere Menschen vergessen oft und gerne etwas. Dennoch empfiehlt sich eine Untersuchung bei einem Arzt, der sich auf die sogenannte Demenz-Früherkrankung spezialisiert hat. Viele Krankenkassen zahlen diese Voruntersuchung oder beteiligen sich daran. Bevor Sie aber Vorschnell einen Befund durch Ratschläge im Internet selbst diagnostizieren, sollte immer der Gang zum Arzt anstehen. Nur dieser kann Ihnen genau sagen, was in Ihrem Körper passiert. Im Internet lassen sich mittlerweile zahlreiche sogenannte Alzheimer Testmöglichkeiten finden. Doch davon raten wir grundsätzlich ab. Diese führen nur zu einer starken Verunsicherung oder gar zu einer Fehldiagnose, die den Betroffenen von einem Arztbesuch möglicherweise abhält.