Frontotemporale Demenz

Frontotemporale Demenz (Pick-Krankheit)

Die Frontotemporale Demenz ist eine Krankheit, bei der innerhalb des Gehirns Nervenzellen aus Stirn-und Schläfenbereich, dem sogenannten Fronto-Temporal-Lappen, abgebaut werden. In diesem Bereich herrscht die Kontrolle über Sozialverhalten und Emotionen.

Symptome

Zu den Symptomen gehören Störung des zwischenmenschlichen Verhaltens und Änderung der Persönlichkeit. Dies reicht von Taktlosigkeit, Aggressivität, unkontrolliertes Essen bis zur vollkommenden Teilnahmslosigkeit. Es treten auch Sprachstörungen, sowie Schwierigkeiten bei der Wortfindung, des Benennens und des Verständnisses auf. Möglich ist auch ein beschränktes Bedürfnis der Mitteilung bis hin zu völligem Schweigen.

Aufgrund dieser Symptome kommt es häufig bei einer frühen Diagnose zu einer Verwechselung mit Schizophrenie, Depression oder Burn-out-Syndrom.

Auftreten und Therapie

Diese Art von Demenz wird oftmals schon während dem 20 bis 80 Lebensjahr ausgelöst. Somit geschieht das deutlich früher wie bei einem Verlauf der Alzheimer Erkrankung.

Da der Abbau der Nervenzellen nicht beeinflussbar ist, gibt es keine wirksame Therapie für diese Art der Demenz. Lediglich mit einer medikamentösen Behandlung kann das Verhalten der Betroffenen verbessern werden.

Frontotemporale Demenz für Betroffene

Betroffene der Frontotemporalen Demenz sind unberechenbar und weisen ein enthemmtes, aggressives Verhalten auf, weswegen Sie stark belastend für ihre Familie sind.